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Kompetenz

IAM & Security

Identity & Access Management ist das Fundament jeder modernen, regulierten IT-Landschaft. Steigende Anforderungen aus DORA, NIS-2, MaRisk, BAIT und ISO 27001:2022, hybride Cloud-Architekturen und das Zero-Trust-Prinzip verlangen ein IAM, das Least Privilege durchgängig umsetzt und jederzeit auditfähig ist. SempreAI begleitet Sie herstellerunabhängig von der Zielarchitektur über die Werkzeugauswahl bis zum operativen Betrieb mit belastbarer KPI-Steuerung.

Beratungsteam bespricht eine Identity-&-Access-Management-Architektur vor Monitoren im Kontrollraum

Digitale Zugriffe absichern: mit tragfähiger Rollen-Governance, Zero-Trust-Architektur und Kontrollen, die jeder Prüfung standhalten.

Überblick

Warum IAM & Security?

Gewachsene Berechtigungsstrukturen, heterogene Zielsysteme und schwache Rollen-Governance führen zuverlässig zu drei Ergebnissen: Prüfungsfeststellungen, überhöhte Zugriffsrisiken und Rezertifizierungen, die mehr Aufwand erzeugen als Erkenntnis. Cloud-Migration und Zero-Trust-Modelle verschieben die Sicherheitslogik zugleich grundlegend: vom Netzwerkperimeter hin zur Identität als Kontrollpunkt.

Parallel steigt der regulatorische Druck spürbar. DORA fordert mit seinen technischen Regulierungsstandards ein durchgängiges ICT-Risikomanagement inklusive granularer Zugriffsprotokolle und dokumentierter Notfallprozesse. NIS-2 weitet den Kreis pflichtiger Unternehmen deutlich aus. ISO 27001:2022 hat mit den Controls A.5.15 bis A.5.18 den Fokus auf Zugangssteuerung, Identitätsmanagement, Authentifizierungsinformationen und Rechteentzug geschärft.

SempreAI übersetzt diese Anforderungen in konkrete, prüfbare Kontrollen: Rezertifizierungsintervalle nach Kritikalität, eine SoD-Matrix mit dokumentierten Ausnahmen, Break-Glass-Konten mit lückenloser Session-Aufzeichnung, Access Reviews mit Owner-Attestierung sowie automatisierte Reports für Innenrevision, Wirtschaftsprüfung und Aufsicht.

Unser Leistungsspektrum

Was wir für Sie umsetzen

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IAM-Zielarchitektur & Strategie

Aus Ihrer Geschäfts- und IT-Strategie entwickeln wir eine tragfähige IAM-Zielarchitektur inklusive Betriebsmodell, Sourcing-Strategie und Roadmap. Hybride Cloud-Landschaften, Legacy-Kernsysteme und Drittanbieter-Zugriffe fließen in ein konsistentes Identity-Fabric-Zielbild ein.

  • Reifegrad- und Maturity-Assessment
  • Zielbild für IGA, PAM, Authentifizierung und Federation
  • Zero-Trust-Framework und Segmentierung
  • Business Case und ROI-Modellierung
  • Roadmap mit Umsetzungswellen und KPI-Rahmen
  • Build-vs-Buy-Bewertung inklusive Gesamtkosten

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Identity Governance & Administration

Von der Ersteinführung bis zur Modernisierung bestehender Installationen: konfigurativ statt codelastig, performant und auditfähig. Gearbeitet wird werkzeugoffen, mit Erfahrung aus den marktüblichen IGA-Plattformen sowie aus Verzeichnis- und Cloud-Identitätsdiensten.

  • Datenmodell, Identity Lifecycle und Joiner-Mover-Leaver
  • Provisioning-Workflows und Genehmigungsprozesse
  • Anbindung von Zielsystemen wie SAP, Active Directory, Entra ID, ServiceNow
  • Konfigurierbare Rezertifizierungskampagnen
  • Health-Checks, Upgrade-Pfade und Performance-Tuning
  • Testkonzept, Cutover und Hypercare

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Privileged Access Management

Privilegierte Zugriffe gehören unter Kontrolle, konzeptionell wie technisch. Dazu etablieren wir Tresor- und Session-Konzepte, Just-in-Time-Zugriffe mit Freigabe-Workflow und klar definierte Schwellwerte, ab denen risikoerhöhte Aktivitäten automatisch eskalieren.

  • PAM-Zielbild und Betriebsmodell
  • Tresor-, Session- und Rotationskonzepte
  • Just-in-Time-Access und Break-Glass-Prozesse
  • Vier-Augen-Genehmigung und Delegationsketten
  • Härtung von Service- und technischen Konten
  • Integration in SIEM, Monitoring und Threat Detection

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RBAC & SoD-Modellierung

Klare Rollenmodelle sind die Grundlage effizienter Governance. Konsolidiert, entrümpelt und nachhaltig modelliert wird auf Basis von datengestütztem Rollen-Mining und einer SoD-Matrix, die aufsichtsrechtliche Konfliktkategorien sauber abbildet.

  • Rollen-Mining auf Basis realer Zuweisungsdaten
  • Trennung von Business- und Systemrollen
  • SoD-Matrix mit Konfliktkatalog und Ausnahmeverfahren
  • Rollenverantwortung, Ownership und Pflegeprozess
  • Abbau von Berechtigungsaltlasten
  • Kennzahlen zur Rollenqualität

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Rezertifizierung & Auditfähigkeit

Rezertifizierung soll Risiken senken, nicht Kalender füllen. Kampagnen werden deshalb risikobasiert zugeschnitten, Führungskräfte durch Vorfilterung entlastet und Nachweise so aufbereitet, dass sie im Prüfungsgespräch tragen.

  • Risikobasierte Kampagnenplanung nach Kritikalität
  • Owner-Attestierung mit nachvollziehbarer Entscheidungshistorie
  • Automatisierter Rechteentzug bei Ablehnung
  • Revisionssichere Protokollierung und Aufbewahrung
  • Prüfberichte für Innenrevision und Aufsicht
  • KPI-Dashboards zu Abdeckung, Durchlaufzeit und Findings

Häufige Fragen

IAM & Security – Häufige Fragen

Mit welchen IAM-Werkzeugen arbeiten Sie?
SempreAI ist bewusst werkzeugunabhängig und richtet sich nach Ihrer Landschaft. In Projekten begegnen uns regelmäßig IGA-Plattformen der marktführenden Anbieter, Microsoft Entra ID, klassische Verzeichnisdienste sowie spezialisierte PAM- und Rollenanalyse-Lösungen. Ausschlaggebend für die Auswahl sind Anforderungen, vorhandenes Know-how und Gesamtkosten über den Lebenszyklus, nicht Herstellerbeziehungen.
Wie unterstützen Sie bei DORA- und MaRisk-Compliance?
Die regulatorischen Anforderungen übersetzen wir in konkrete Kontrollen und Nachweise: aufsichtskonforme Governance-Modelle, auditfähige Rezertifizierungsprozesse, SoD-Kontrollen mit dokumentierten Ausnahmen, Notfallzugriffe mit vollständiger Protokollkette sowie KPI-Dashboards, die gegenüber Wirtschaftsprüfung und Aufsicht Bestand haben. Der Fokus liegt auf Nachweisbarkeit, nicht auf Papier.
Können Sie bestehende IAM-Systeme optimieren statt neu aufzubauen?
In den meisten Fällen ist das der wirtschaftlichere Weg. Am Anfang steht ein Health-Check aus Konfigurationsanalyse, Performance-Messung und Prozessaufnahme. Typische Hebel sind Workflow-Refactoring, Bereinigung von Custom-Code, Optimierung der Konnektoren zu Zielsystemen sowie die Modernisierung von Rezertifizierungskampagnen. Ein Plattformwechsel wird erst dann zur Empfehlung, wenn der Bestand nachweislich nicht mehr trägt.
Wie lange dauert eine IAM-Einführung?
Ein Assessment mit Zielbild und Roadmap liefert nach zwei bis vier Wochen belastbare Ergebnisse. Für die Einführung einer IGA-Plattform mit den ersten Zielsystemen sind je nach Datenqualität, Anzahl der Systeme und Entscheidungswegen realistisch sechs bis zwölf Monate anzusetzen. Programme werden so geschnitten, dass bereits nach dem ersten Release spürbarer Nutzen entsteht, statt alles auf einen späten Big Bang zu setzen.

Lassen Sie uns über Ihr Vorhaben sprechen

Ob Zielarchitektur, Rezertifizierungsstau, Legacy-Ablösung oder Betriebsübernahme: Schildern Sie uns Ihre Ausgangslage. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einer konkreten Einschätzung.