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Kompetenz

ServiceNow

ServiceNow ist in vielen Organisationen längst mehr als ein Ticketsystem. Die Plattform trägt Serviceprozesse, Genehmigungen, Asset- und Konfigurationsdaten und wächst mit jedem angebundenen Fachbereich. Darin liegt zugleich das Risiko: Je mehr Sonderlogik entsteht, desto teurer wird jedes Release. SempreAI begleitet Einführung und Ausbau so, dass die Plattform konfigurativ bleibt, sauber an Identity- und Fachsysteme anschließt und im Betrieb beherrschbar ist.

Schematische Darstellung eines Freigabe-Workflows von der Anforderung über die Genehmigung bis zur automatisierten Umsetzung

Einführung, Ausbau und Betrieb der Plattform: von ITSM und Service-Katalog über Workflow-Automatisierung bis zur Anbindung an Identity und Fachverfahren.

Überblick

Warum ServiceNow-Beratung?

Kaum eine Plattform wächst so schnell wie ServiceNow, und kaum eine sammelt so schnell Anpassungen an. Was als sauberer ITSM-Rollout beginnt, trägt nach zwei Jahren oft dutzende Skripte, Business Rules und UI-Policies, deren Zweck niemand mehr vollständig kennt. Spätestens beim nächsten Release wird diese Sonderlogik zum Kostenfaktor.

Hinzu kommt der Releasezyklus: Zweimal jährlich erscheint eine neue Version, und jede Instanz muss innerhalb eines definierten Zeitfensters nachziehen. Ohne automatisierte Regressionstests und eine klare Instanzstrategie bindet allein die Releasepflege erhebliche Kapazität.

Der dritte Punkt ist die Integration. ServiceNow entfaltet seinen Nutzen dort, wo Zugriffsanträge, Joiner-Mover-Leaver-Prozesse, CMDB-Daten und Fachverfahren zusammenlaufen. Genau diese Schnittstellen entscheiden darüber, ob die Plattform Prozesse trägt oder nur Tickets verwaltet.

Unser Leistungsspektrum

Was wir für Sie umsetzen

01

Plattformstrategie & Zielbild

Vor der ersten Konfiguration steht die Frage, welche Rolle ServiceNow in Ihrer Landschaft übernehmen soll. Daraus ergeben sich Modulauswahl, Lizenzbedarf, Instanzstrategie und die Abgrenzung zu bestehenden Werkzeugen.

  • Zielbild und Abgrenzung zu bestehenden Systemen
  • Modulauswahl und Bewertung des Lizenzbedarfs
  • Instanzstrategie für Entwicklung, Test und Produktion
  • Governance für Anforderungen und Freigaben
  • Roadmap in Ausbaustufen mit klaren Ergebnissen
  • Kostenmodell und Wirtschaftlichkeitsrechnung

02

ITSM-Einführung & Prozessdesign

Incident, Request, Change und Problem werden zunächst fachlich geschnitten und erst dann konfiguriert. Der Service-Katalog bildet ab, was Anwender tatsächlich bestellen, nicht die interne Organisationsstruktur.

  • Prozessdesign für Incident, Request, Change und Problem
  • Aufbau eines nutzerorientierten Service-Katalogs
  • Service-Level-Definition und Eskalationslogik
  • Rollen- und Berechtigungskonzept innerhalb der Plattform
  • Datenmigration aus Altsystemen
  • Schulung von Servicedesk und Fachbereichen

03

Workflows & Automatisierung

Wiederkehrende Genehmigungen und Bereitstellungen gehören automatisiert. Umgesetzt wird bevorzugt mit den Bordmitteln der Plattform, damit die Lösung releasefest bleibt und ohne Spezialwissen wartbar ist.

  • Genehmigungsketten mit Vertretungs- und Eskalationsregeln
  • Automatisierte Bereitstellung über Flow Designer
  • Anbindung externer Systeme über Integrationsschnittstellen
  • Formulare und geführte Bestellstrecken
  • Wiederverwendbare Bausteine statt Einzellösungen
  • Nachweis der erzielten Aufwandsreduktion

04

Integration mit IAM und Fachsystemen

Der größte Nutzen entsteht an den Schnittstellen. Zugriffsanträge, Rollenzuweisungen und Lebenszyklusereignisse laufen über ServiceNow, während die Berechtigungslogik dort bleibt, wo sie hingehört.

  • Zugriffsanträge und Genehmigungen im Zusammenspiel mit der IGA-Plattform
  • Joiner-Mover-Leaver-Prozesse aus dem Personalsystem
  • CMDB-Aufbau, Discovery und Datenpflege
  • Anbindung von Verzeichnisdiensten und Cloud-Identitäten
  • Schnittstellen zu Fachverfahren und Überwachungssystemen
  • Fehlerbehandlung und Wiederaufsetzpunkte

05

Betrieb, Releasepflege & Managed Service

Nach dem Rollout übernehmen wir auf Wunsch den laufenden Betrieb: Anforderungen umsetzen, Releases einspielen, Konfigurationen pflegen und die Plattform kontinuierlich vom angesammelten Sonderaufwand befreien.

  • Zwei Releasewechsel pro Jahr inklusive Regressionstests
  • Abbau von Sonderlogik zugunsten des Standards
  • Änderungsanforderungen im vereinbarten Servicerahmen
  • Überwachung von Performance und Schnittstellen
  • Gepflegte Konfigurations- und Betriebsdokumentation
  • Regelmäßige Service-Reviews mit Maßnahmenverfolgung

Häufige Fragen

ServiceNow – Häufige Fragen

Warum sollte ServiceNow möglichst nah am Standard bleiben?
Weil jede Abweichung bei jedem Release erneut Aufwand erzeugt. Konfiguration wird von der Plattform mitgeführt, individuell entwickelte Logik dagegen muss getestet und häufig angepasst werden. In der Praxis lassen sich die meisten Anforderungen mit Bordmitteln abbilden, sobald der zugrundeliegende Prozess sauber geschnitten ist. Individuelle Entwicklung empfehlen wir erst, wenn ein fachlich zwingender Grund vorliegt und der Pflegeaufwand bewusst eingeplant ist.
Wie gehen Sie mit den zwei Releases pro Jahr um?
Mit einem festen Ablauf aus Vorabprüfung auf einer Subproduktionsinstanz, automatisierten Regressionstests der kritischen Prozesse, dokumentierter Abnahme durch die Fachbereiche und einem geplanten Zeitfenster für die Produktion. Je geringer der Anteil an Sonderlogik, desto kürzer wird dieser Ablauf. Bei gut gepflegten Instanzen ist ein Releasewechsel eine Routineaufgabe von wenigen Tagen.
Wie wird ServiceNow mit dem Berechtigungsmanagement verbunden?
ServiceNow übernimmt in aller Regel die Antrags- und Genehmigungsstrecke, während Rollenmodell, Provisionierung und Rezertifizierung in der IGA-Plattform bleiben. Der Katalog zeigt dem Anwender verständliche Leistungen statt technischer Berechtigungen, die Genehmigung erfolgt durch den fachlichen Verantwortlichen, und die technische Umsetzung läuft automatisiert zurück. Wichtig ist eine eindeutige Zuständigkeit je Datenobjekt, damit keine widersprüchlichen Stände entstehen.
Übernehmen Sie auch den laufenden Betrieb der Plattform?
Ja. Das Spektrum reicht von der reinen Releasebegleitung bis zum vollständigen Application Management mit definierten Servicezeiten, Reaktionszielen und regelmäßigen Service-Reviews. Konfigurationen, Dokumentation und Automatisierungen bleiben dabei Ihr Eigentum und werden so gepflegt, dass eine Rückübernahme jederzeit möglich ist.

Lassen Sie uns über Ihr Vorhaben sprechen

Ob Zielarchitektur, Rezertifizierungsstau, Legacy-Ablösung oder Betriebsübernahme: Schildern Sie uns Ihre Ausgangslage. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einer konkreten Einschätzung.